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Gute Nachrichten

Der Moderator im öffentlich-rechtlichen Rundfunk war überrascht und hat es auch offen und live gegenüber seinen Hörern zugegeben: "Es passiert selten, dass ein Interviewkonzept so durcheinandergerät...ich war da auf anderes gefasst."

Was war passiert? Angekündigt war das Thema "Zunahme der häuslichen Gewalt während der Corona-Krise". Als Gesprächspartner am Telefon in der morgendlichen Live-Sendung des BR war der Jugendamtsleiter der zweitgrößten bayerischen Stadt zu hören. Und was sagte der Fachmann zum Thema? Nicht das, was Redaktion und Moderator erwartet hatten: Nein, es gibt keine Zunahme häuslicher Gewalt in den Familien. Nein das liegt nicht daran, dass man in der Krise weniger genau hinschaut - die Jugendämter haben ihre Problemfamilien auch in der Krise regelmäßig kontaktiert. Nein, das sei kein reines Nürnberger Phänomen - auch die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Jugendämtern berichteten das Gleiche. Und dann sagt der Fachmann noch was ganz Interessantes: "Es liegt vielleicht auch daran, dass der Alltagsstress der Familien in der Pandemie weniger geworden ist."

Da schluckte der Moderator und rang sich dann zu einem "es gibt also wirklich auch noch gute Nachrichten" durch.

Und ich sehe mich in meiner ÖDP-Familienpolitik bestätigt: Familienleben braucht mehr Zeit und muss endlich als echte Leistung anerkannt werden.


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