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PNP vom 19.08.2020, "Bauern fordern Klima-Versicherung"

Verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen erforderlich!

Die Landwirtschaft hat einen substanziellen Anteil an Treibhausgas-Emissionen, Umweltzerstörung und dem Verlust der Biodiversität. Zu erwähnen sind hier Massentierhaltung, Überdüngung, Nutzung von Moorböden, Ausbringung von Pfanzenschutzgiften, etc. Durch die Nutzung immer größerer Maschinen ist der Boden derart verdichtet, dass er als Wasserspeicher nicht mehr funktioniert, und sich Dürreperioden deutlich stärker auswirken.

Nunmehr machen sich die jahrelange Überforderung und Ausbeutung der Ressourcen im Ertrag und Profit bemerkbar. Anstatt zwingend notwendige Änderungen mitzugehen, wie z. B. Maßnahmen die durch die Düngeverordnung oder das von der ÖDP inszenierte Bienenschutz-Volksbegehren auf den Weg gebracht wurden, werden von den Landwirten Demonstrationen gegen diese inszeniert. Hierbei werden mit überdimensionierten Traktoren erhebliche Mengen an Treibhausgasen ausgestoßen, die die Problematik des Klimawandels weiter unnötig beschleunigen. Es sollte jedem Landwirt bewusst sein, dass sich der Wirtschaftszweig Landwirtschaft langfristig nicht mit einer Versicherung, sondern nur mit einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen sichern lässt.


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