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Hubers Krokodilstränen helfen den ländlichen Hauptschulen nicht

Suttner: „Der Ex-Minister hat seinerzeit selbst geholfen, das Problem zu verschärfen!“

Differenzierte Orientierungsstufe in den Jahrgängen 5 und 6 kann viele Probleme lösen

„Durch seine Zustimmung zur Realschulreform hat der Ex-Minister Erwin Huber selbst die Axt an die Wurzel der ländlichen Hauptschulen gelegt und jedes Recht verwirkt, sich heute als Retter derselben aufzuspielen“ meint der Landesvorsitzender der bayerischen ÖDP/Bündnis für Familien, Bernhard Suttner. Allen war seinerzeit klar, dass die 6-klassige Realschule zu einem massiven Aderlass der Hauptschulen führen und  viele ländliche Standorte in Gefahr bringen wird.

„Erwin Huber hat seinerzeit als Kabinettsmitglied diese Hauptschul-Sterbehilfe  mit beschlossen; wenn er sich heute als Retter aufspielt und generell mehr Bedächtigkeit bei Schulreformen fordert, ist das einfach nur peinlich: Hat  Herr Huber eigentlich damals geschlafen, als die Stoiber-Huber-Regierung überfallartig und gegen alle Vernunft das G8 einführte?“

Die Einführung der von der ÖDP geforderten „differenzierten Orientierungsstufe“ in den Jahrgängen 5 und 6 könnte hingegen nach Suttners Überzeugung vielen ländlichen Hauptschulen eine Chance geben. Nach diesem Modell könnten die Eltern und Kinder wählen ob sie nach der 4.Klasse den Weg in Richtung Gymnasium/Realschule wählen oder sich für den Weg Realschule/Hauptschule entscheiden. Ein Teil dieser Orientierungsklassen könnte durchaus auch an Hauptschulstandorten unterrichtet werden. Auf diese Weise würde gleichzeitig auch die herrschende Raumnot an vielen Realschulen entschärft werden, meint Suttner. 


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