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Windenergie ermöglichen!

Die CSU möchte die 10H-Abstandsregel beibehalten.

Markus Söder und die CSU möchten die 10H-Abstandsregel in Bayern beibehalten. Anstelle von Windenergie setzt die CSU bei der Energiewende auf Sonnenenergie. Bei dieser Äußerung muss die Frage erlaubt sein, ob die CSU und Herr Söder überhaupt eine Energiewende und damit den Klimaschutz wollen. Es stellt sich die Frage, ob wir uns die Art der erneuerbaren Energien aussuchen können? Infolge der deutlich geringeren Energiedichte erneuerbarer Energien wird es kaum möglich sein, unseren heutigen exorbitanten Stromverbrauch über diese sicherzustellen. Der Stromverbrauch macht aktuell aber nur ca. 20% unseres Gesamtenergiebedarfs aus. Es müssen auch weitere Energieträger auf Elektrizität umgestellt werden, wie z. B. für Mobilität, Heizen, Industrie, etc., was zu einer weiteren Steigerung des Strombedarfs führen wird. Es gibt keine Art der Energieerzeugung, die keinen Einfluss auf Menschen, Klima und Umwelt hat. Bei der Photovoltaik gibt es Literatur, die die Effizienz infolge vom hohen Energieaufwand bei Rohstoffförderung, Herstellung und Transport unter Berücksichtigung der Lebensdauer solcher Anlagen, in unseren Breiten in Frage stellt. Die vielversprechendste Energiequelle ist aktuell die Windenergie, und auf diese möchte Herr Söder und seine CSU weitestgehend verzichten. Rolf Sihr, ÖDP-Direktkandidat fordert daher, „Die 10H-Regel muss abgeschafft werden“. Neue Regelungen müssen zum einen Windräder ermöglichen, zum andern die Auswirkungen auf Mensch und Natur in einem erträglichem Maß halten.

Die allerbeste Energie ist jedoch diejenige, die erst gar nicht verbraucht und damit auch nicht erzeugt werden muss. Dazu bedarf es aber einen Wandel in unserer Art zu leben und zu wirtschaften.