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Zum 50-jährigen Bestehen des Nationalparks Bayerischer Wald:

ÖDP wünscht dem Freistaat Bayern „mehr Hans Eisenmann und weniger Andi Scheuer“

Die Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald, vor 50 Jahren maßgeblich vorangetrieben vom damaligen Forstminister Hans Eisenmann, war nach Ansicht der ÖDP "eine ökologische Pioniertat". "Der Freistaat war damals forstpolitisch wirklich vorn. Leider hat die Bayerische Staatsregierung das Wissen um ökologische Zusammenhänge nach Hans Eisenmann jahrzehntelang verdrängt", bedauert die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker, die 2018 das Artenvielfalt-Volksbegehrens initiierte. Becker: "Wenn es Ministerpräsident Söder wirklich ernst meint mit einer ökologischen Ausrichtung seiner Regierungspolitik, dann geht das nur, wenn er der einfachen Formel folgt: Ökologie = mehr Hans Eisenmann und weniger Andi Scheuer".

Die ÖDP Bayern unterstützt die Forderung der Naturschutzverbände nach einem dritten Nationalpark in Bayern und bedauert, "dass Söder hier den Rückwärtsgang eingeschlagen hat".

Die geplante Nationalparkerweiterung und die Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums vom Mai, dass weitere 5000 Hektar Staatswald aus der Nutzung genommen werden und sich ohne Eingriffe des Menschen entwickeln dürfen, seien gute Schritte für den Naturschutz in Bayern. "Der dritte Nationalpark wäre die notwendige Konsequenz, mit der Söder beweisen könnte, dass er es mit dem Naturschutz ernst meint", so Becker.

Agnes Becker, stellv. Landesvorsitzende


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