persönlicher Kommentar
Man muß auch die Wohnungsgröße hinterfragen!
Die Auswirkungen der Klimakrise und unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sind aktuell für jeden sichtbar. Geschuldet sind diese neben dem Kapitalismus, der auf unendliches Wirtschaftswachstum setzt, auch unserem Lebensstil.
Die Kritik von Alexander Dobrindt an der Äußerung von Bauministerin Klara Geywitz, bezüglich dem Klimaschutz auch über die Wohnungsgröße zu sprechen, erscheint daher als reine Polemik und ist nicht gerechtfertigt.
Tatsächlich steigt die Wohnfläche pro Person in Deutschland stetig an. So ist diese innerhalb von 10 Jahren um ca. 3,5 % auf 47,7 qm pro Person im Jahr 2020 gestiegen. Diese Entwicklung ist auch den immer größeren Wohnungen und Häusern geschuldet.
Größe Wohnungen haben nicht nur einen höheren Heizwärmebedarf, sie benötigen auch bei der Herstellung mehr energieintensive Ressourcen und tragen verstärkt zum Flächenfraß bei.
Der renommierte Klimaforscher Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber hat ermittelt, dass rund 40 % des Ausstoßes von Treibhausgasen durch die Errichtung und den Betrieb von Gebäuden entsteht.
Bei großen Kraftfahrzeugen ist dieses ebenso. Große schwere SUV-Fahrzeuge benötigen nicht nur mehr Energie, sie verbrauchen mehr Ressourcen und benötigen mehr Platz.
Es macht daher durchaus Sinn den Größenwahn zu hinterfragen und sich in Bescheidenheit zu üben. So haben dann auch unsere Kinder und Enkel eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft.
Wichtiger Hinweis:
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